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Landwirtschaft
Wie aus steinigem Boden eine Oase wurde
Was 2018 auf kargem, steinigem Land bei Korsimoro als Vision für eine Hühnerfarm begann, ist heute ein blühendes Modell für regenerative Landwirtschaft. Der Durchbruch gelang mit dem Fund einer ergiebigen Wasserquelle. Heute greift ein Rädchen ins andere: Das nährstoffreiche Wasser der neuen Fischzucht düngt die Felder und sorgt für reiche Ernten. Kühe ersetzen Traktoren, Bienen bestäuben die Pflanzen und in mühsamer Handarbeit wurden hunderte Bäume gepflanzt. Aus der Vision unseres Partners Jean ist ein ganzheitliches Ausbildungszentrum entstanden, das sogar vom Staat als Vorbild unterstützt wird.
Wir haben auch eine Webseite von der Farm erstellt
Landwirtschaft
Imkerei Miel de Ciel:
Wo ein heiliges Handwerk Zukunft schafft
In Westafrika ist die Imkerei mehr als Landwirtschaft – sie ist ein mystisches, traditionelles Wissen. Unser Projekt "Himmelshonig" hat es geschafft, mit tiefem Respekt vor dieser Tradition eine Brücke in die Moderne zu schlagen. Was 2020 mit einem symbolischen Geschenk begann, ist heute ein Hoffnungsträger, der Flüchtlingen Arbeit gibt und von der Regierung als Schlüssel für die Fruchtbarkeit des Landes anerkannt wird. Lesen Sie die faszinierende Geschichte, wie aus einem Geissböcklein ein grosses Imkereizentrum entsteht.
Mysterium Siebenstern ein Büchlein von Beno Kehl
Fischzucht
Dank einer eigenen Quelle konnten wir auf unserer Farm eine professionelle Fischzucht aufbauen. Heute bewirtschaften wir sechs grosse Becken mit einer lokalen Fischart, die auch warme Temperaturen gut verträgt. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt zur Selbstversorgung: Es liefert dringend benötigtes Eiweiss für die Menschen vor Ort und dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für nachhaltige Landwirtschaft.
Hühnerfarm
Heute gackern rund 2000 Legehennen auf unserer Farm in Korsimoro und sichern die Ernährung vieler Menschen. Doch der Weg dorthin war steinig und voller Emotionen. Er begann mit Baba, einem Flüchtling in der Schweiz, dessen einziger Traum es war, in Afrika eine Hühnerzucht aufzubauen. Wir halfen ihm, diese Vision zu verwirklichen. Die Geschichte dieser Farm ist ein Lehrstück über die harte Realität vor Ort – vom verzweifelten Kampf um Wasser bis hin zu menschlichen Tragödien –, aber vor allem ist sie ein Zeugnis unglaublicher Resilienz und des gemeinsamen Erfolgs.
Kleintierhaltung
Ein Tier zu besitzen ist das eine, es erfolgreich zu züchten das andere. Deshalb ist die Ausbildung ein fester Bestandteil unserer Projekte: Wir zeigen den Menschen worauf es bei der artgerechten Haltung ankommt. Dieses Wissen ist das eigentliche Fundament, damit aus einer Ziege eine Herde und aus Armut Unabhängigkeit werden kann.“
Ackerbau
„Wir beleben die Erde neu – ganz ohne Gift. Mit einer Mischung aus Tierdung, Permakultur und speziellen Techniken wie Erdstäben und Elektrokultur versuchen wir, die kargen Böden zu regenerieren. Unser Ziel ist es, aus staubigem Untergrund wieder lebendiges Ackerland zu machen. Die ersten Erfolge vor Ort bestätigen uns darin, dass die Natur mit der richtigen Unterstützung zurückkehrt.“
neue Farm in Mali
„Vom Flüchtlingskind zum Hoffnungsträger: Dijbi verwandelt sein Schicksal in konkrete Hilfe für Mali. Mit unserer Unterstützung wurden Brunnen gebaut und das Fundament für eine landwirtschaftliche Farm gelegt, die Wasser und Arbeit in die Region bringt. Das Projekt basiert auf Solidarität: Die begünstigte Familie Sissuko gibt regelmässig Hühner und Kleintiere an ärmere Nachbarn weiter, um das Überleben der Gemeinschaft nachhaltig zu sichern.“
Traktor oder Esel und Kühe
„in Traktor ist teuer und im Schadensfall kaum zu reparieren – für unsere Auszubildenden eine unrealistische Perspektive. Deshalb setzen wir auf Esel und Kühe: Sie pflügen nicht nur zuverlässig das Feld, sondern liefern auch natürlichen Dünger, Milch und Fleisch. Wir lehren Landwirtschaft, die zur Lebensrealität in in Westafrika passt.“
Wie aus steinigem Boden eine Oase wurde: Unsere Vision wird Realität
Es begann im Jahr 2018 mit einer mutigen Vision und einigen Hektaren steinigem, kargem Land in der Nähe von Korsimoro, Burkina Faso. Unser langjähriger Partner Jean (seit 2005) hatte den Traum, eine Hühnerzucht aufzubauen. Seine pragmatische Überlegung: Die ärmsten Menschen können sich oft kein Fleisch leisten, aber für ein Ei reicht es – doch es gab viel zu wenige Eier in der Region.
Der Durchbruch: Wasser bringt Leben Der entscheidende Wendepunkt war die Suche nach Wasser. Nach drei Bohrversuchen stiessen wir auf eine Quelle, die so ergiebig war, dass wir unseren ersten Wasserturm mit Solarpumpe installieren konnten. Das war der Startschuss für eine unglaubliche Entwicklung.
Ein Kreislauf entsteht: Fisch, Feld und Fruchtbarkeit Die Wasserqualität war so hervorragend, dass wir das Wagnis einer Fischzucht eingingen – mit schnellem Erfolg. Doch das eigentliche Wunder geschah danach: Das nährstoffreiche Wasser aus den Fischteichen nutzten wir zur Bewässerung der darunterliegenden Felder. Das Ergebnis waren unerwartet reiche Ernten. Ein perfekter Kreislauf hatte sich geschlossen.
Parallel dazu blühte die Farm auf: Die Ziegenherde vermehrte sich prächtig, und wir begannen mit der Imkerei. Die Bienen stärken nicht nur das Bewusstsein für Biodiversität, sondern sind als Bestäuber essenziell für die Fruchtbarkeit des ganzen Landes.
Knochenarbeit für die Zukunft Wir setzen auf regenerative Methoden statt auf teure Maschinen. Kühe pflügen die Felder anstelle von Traktoren – sie schenken uns zudem Nachwuchs, Milch und Fleisch. Doch nicht alles geht leicht von der Hand: Um das steinige Gelände zu begrünen, wurden hunderte Löcher von Hand in den harten Boden geschlagen, mit Erde gefüllt und Bäume gepflanzt. Diese Arbeit ist schwer und mühsam, denn die jungen Bäume müssen jahrelang bewässert und vor hungrigen Ziegen geschützt werden. Doch sie bringen Schatten, Früchte und Blüten.
Ein Modell für das ganze Land Jean begann früh, sein Wissen an Mitarbeiter weiterzugeben. Heute nimmt die Vision einer nachhaltigen Landwirtschaftsschule immer mehr Gestalt an. Unterkünfte für Lernende und Schulungsräume sind bereits gebaut. Auch der Staat Burkina Faso ist stark an der Entwicklung unseres Projektes interessiert und hat uns bereits mit Werkzeugen, Brunnen und der Ausrüstung für das Imkereizentrum unterstützt.
Was auf steinigem Boden begann, ist heute ein ganzheitliches Zentrum für regenerative Landwirtschaft, das versucht, ökologische Kreisläufe zu schliessen und Hoffnung zu säen.
Wir fanden eine mächtige Quelle, die alles veränderte. Lesen Sie die unglaubliche Reise von der ersten Henne über eine rettende Wasserader bis hin zum staatlich ausgezeichneten Kompetenzzentrum für Imkerei, das heute eine ganze Region befruchtet.